Parkplätze zu Fahrradbügeln

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Neue Radabstellanlagen an den Kölner Ringen, Foto: Martin Herrndorf

Beschreibung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Auf dem Gehweg vor eurer Tür stapeln sich die Räder?

Fußgänger:innen werden behindert und die Konflikte zwischen Radfahrer:innen und Passant:innen werden größer?

Die sicheren Anschließmöglichkeiten für Fahrräder sind heiß begehrt und ihr müsst immer mit Laternen vorlieb nehmen?

Dann könnt ihr die Möglichkeit ergreifen, Parkplätze vor eurer Tür oder eurem Geschäft in Radstellplätze umzuwandeln.

Die Vorteile liegen auf der Hand: Auf den Platz, den ein einziges Auto benötigt passen bis zu zehn Fahrräder. Gut geparkte Fahrräder werden stehen nicht im Weg rum und stören Fußgänger*innen nicht. Zudem haben Kinder einen besseren Blick auf die Straße und werden von Autofahrenden besser gesehen und müssen sich nicht zwischen Autos durchzwängen.

Neue Fahrradständer im öffentlichen Raum baut die Stadt Köln - das heißt ihr müsst dort einen Antrag stellen (und dann abwarten).

Anleitung Schritt für Schritt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Recherche vor Ort[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Macht euch ein Bild von der Lage vor Ort: Wie viele Fahrräder parken heute "wild"? Beeinträchtigen Sie die Fußgänger*innen?

Und wie viele Parkplätze gibt es in der Straße? Achtet dabei auch auf Parkplätze für Behinderte sowie Lade- und Lieferzonen, hier ist eine Umwidmung nicht möglich (bzw. nur mit Verlagerung der entsprechenden Nutzungen an einen anderen Ort).

Das Gespräch suchen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wenn ihr Parkplätze direkt vor einem Geschäft oder einem Büro einrichten wollt, sprecht am Besten mit der*den Inhaber*innen. Zum einen sollten diese Bescheid wissen, zum anderen wollen sie vielleicht auch Radparkplätze, was eure Argumentation gegenüber der Stadt nochmal stärkt.

Den Antrag stellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jetzt könnt ihr einen Antrag bei der Stadt stellen.

Dies könnt ihr über das Formular des Fahrradbeauftragten machen und dabei den Punkt "Fahrradabstellanlagen/Bike-and-Ride" auswählen.

Hierbei gibt es keine Formalia - aber ihr solltet versuchen, möglichst detailliert zu beschreiben, wo und warum dort Radparken sinnvoll ist.

Abwarten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach der Antragstellung heißt es tatsächlich - Abwarten. Die Stadt Köln richtet Fahrradparken immer "veedelsweise" ein und sammelt dafür die Rückmeldungen aus der Bürgerschaft. Wenn das "Bauteam" gerade bei euch im Viertel war, kann es tatsächlich ein bisschen dauern, bis es wiederkommt.

Einweihen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wenn die Fahrradständer dann kommen, bedankt euch gerne von den Bauarbeiter*innen!

Und wenn sie dann dort stehen, weiht sie gerne mit ein paar Nachbar*innen ein.

Betroffene Ämter und Gesetze[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Radparken wird vom "Team des Fahrradbeauftragten" im "Amt für Straßen und Verkehrsentwicklung" umgesetzt.

Nützliche Websites[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Formular des Fahrradbeauftragten

Beispiele[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Downloadmöglichkeiten, Vorlagen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Kamm, Ole (o.J): URL:https://www.strasse-zurueckerobern.de/anleitungen/parkplaetze-zu-fahrradbuegel/, (aufgerufen am 29.06.2021).

Bilder[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]